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Windows Server 2022 Datacenter

Ursprünglicher Preis war: 499,99 €Aktueller Preis ist: 179,90 €.

Edition: Windows Server 2022 Datacenter
Anzahl der Lizenzen: 1 Server
Laufzeit: Lebenslang gültig
Architektur: 64-Bit
Aktivierung: Online
Sprache: Multilingual (Deutsch, Englisch u. a.)
Lizenzmodell: Core-basiert
Virtualisierungsrechte: Unbegrenzt
Plattform: Windows Server

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Bezahlmethoden: mastercard, visa, amex, apple pay, google pay, klarna

Wenn ein physischer Server zur Plattform für viele virtuelle Systeme wird, kommt es auf mehr an als auf einzelne Serverrollen. Windows Server 2022 Datacenter ist für Umgebungen gedacht, in denen Virtualisierung einen großen Teil der täglichen Serverarbeit ausmacht. Mehrere Windows-Server-Instanzen können dabei auf derselben Hardware laufen und gemeinsam verwaltet werden.

Neben den klassischen Serveraufgaben bringt die Datacenter-Edition zusätzliche Möglichkeiten für Virtualisierung, Speicher und Netzwerk mit. Sie ist damit vor allem für Unternehmen interessant, die ihre Serverhardware intensiv nutzen, bestehende Rechenzentrumsstrukturen ausbauen oder eine größere Zahl virtueller Maschinen bereitstellen möchten.

Windows Server 2022 Datacenter für hohe Virtualisierungsdichte

Der wichtigste Grund für Datacenter ist in vielen Umgebungen die Virtualisierung. Bei einer vollständigen Lizenzierung aller physischen Kerne des Servers nach dem Microsoft-Modell darf Windows Server Datacenter in einer beliebigen Anzahl von Betriebssystemumgebungen auf diesem lizenzierten Server ausgeführt werden.

Das ist besonders dann relevant, wenn mehrere virtuelle Windows-Server parallel laufen sollen. Ein System kann beispielsweise interne Anwendungen bereitstellen, ein anderes übernimmt Datei- oder Verzeichnisdienste, während weitere virtuelle Maschinen für Datenbanken, Tests oder zusätzliche Unternehmensdienste vorgesehen sind.

Je mehr Windows-Server-VMs auf derselben Hardware geplant werden, desto stärker fällt dieser Unterschied gegenüber der Standard-Edition ins Gewicht.

Mehr Virtualisierungsrechte als bei Windows Server Standard

Windows Server 2022 Standard und Datacenter teilen viele grundlegende Serverfunktionen, verfolgen bei der Virtualisierung aber unterschiedliche Ansätze. Bei physischer Core-Lizenzierung umfasst Standard zunächst Rechte für zwei Betriebssystemumgebungen. Datacenter erlaubt bei vollständig lizenzierten physischen Kernen eine beliebige Anzahl von OSEs auf dem lizenzierten Server.

Für einen einzelnen Server mit nur wenigen virtuellen Maschinen kann Standard deshalb ausreichend sein. Datacenter wird interessanter, wenn die Umgebung größer ist, regelmäßig neue VMs hinzukommen oder die vorhandene Hardware möglichst flexibel für viele Windows-Server-Workloads genutzt werden soll.

Die Editionswahl sollte deshalb nicht allein vom Funktionsumfang abhängen. Die geplante Zahl der virtuellen Systeme ist ein zentraler Punkt bei der Entscheidung.

Datacenter-Funktionen für Speicher, Netzwerk und geschützte VMs

Neben den Virtualisierungsrechten bringt die Datacenter-Edition Funktionen mit, die Microsoft speziell für anspruchsvollere Rechenzentrumsumgebungen vorsieht. Dazu gehören unter anderem Storage Spaces Direct, erweiterte Storage-Replica-Funktionen, Shielded Virtual Machines und Software-Defined Networking.

Storage Spaces Direct kann lokal angeschlossene Laufwerke mehrerer Server zu einem softwaredefinierten Speicherverbund zusammenfassen. Das ist vor allem für hyperkonvergente oder hochverfügbare Infrastrukturen interessant.

Shielded VMs und softwaredefinierte Netzwerkfunktionen richten sich ebenfalls eher an Umgebungen, in denen virtuelle Systeme stärker voneinander abgeschirmt und Netzwerkstrukturen zentral gesteuert werden sollen. Ob diese Funktionen im eigenen Aufbau tatsächlich gebraucht werden, hängt von der Infrastruktur ab.

Sicherheitsfunktionen von Windows Server 2022

Windows Server 2022 legt einen deutlichen Schwerpunkt auf mehrschichtige Sicherheit. Microsoft nennt unter anderem Secured-Core-Funktionen, die Schutzmechanismen auf Ebene von Hardware, Firmware und Betriebssystem miteinander verbinden.

Bei der abgesicherten Datenübertragung hat Microsoft ebenfalls nachgelegt. TLS 1.3 gehört bei Windows Server 2022 zum Unterstützungsumfang. Für SMB 3.1.1 können außerdem AES-256-GCM und AES-256-CCM verwendet werden.

Ob sich diese Möglichkeiten in einer bestehenden Umgebung direkt nutzen lassen, hängt auch von den beteiligten Clients und der Hardware ab. Gerade ältere Systeme verdienen vor einer Migration einen kurzen Kompatibilitätscheck.

Bekannte Serveraufgaben bleiben erhalten

Datacenter ist zwar stark auf Virtualisierung ausgerichtet, ersetzt aber nicht die klassischen Windows-Server-Rollen. Active Directory Domain Services, DNS, DHCP, Datei- und Speicherdienste, Gruppenrichtlinien, Failover Clustering und Hyper-V können weiterhin Teil der Umgebung sein.

In größeren Installationen liegen diese Aufgaben oft nicht auf einem einzigen System. Sie werden auf mehrere virtuelle Server verteilt, sodass sich einzelne Dienste getrennt warten und anpassen lassen.

Lokale Server mit Azure-Diensten ergänzen

Auch hybride Betriebsmodelle sind bei Windows Server 2022 vorgesehen. Lokale Server können über Azure Arc in zentrale Verwaltungs- und Cloudprozesse eingebunden werden, ohne dass die eigentlichen Workloads vollständig in Azure verschoben werden müssen.

Das kann für Unternehmen interessant sein, die ihre Server weiterhin lokal betreiben, aber bestimmte Verwaltungs-, Überwachungs- oder Sicherheitsdienste aus Azure ergänzen möchten.

Wichtig ist die Abgrenzung zur eigenen Produktvariante Windows Server 2022 Datacenter: Azure Edition. Die hier beschriebene Datacenter-Edition ist nicht automatisch mit der Azure Edition gleichzusetzen.

Container und moderne Anwendungen einsetzen

Neben klassischen Windows-Anwendungen unterstützt Windows Server 2022 auch containerbasierte Workloads. Bei Datacenter stehen bei physischer Core-Lizenzierung unbegrenzte Windows Server Container mit und ohne Hyper-V-Isolation zur Verfügung.

Damit eignet sich die Plattform nicht nur für bestehende Anwendungen, sondern auch für IT-Teams, die einzelne Dienste schrittweise modernisieren oder stärker isoliert bereitstellen möchten.

Ob Container im eigenen Unternehmen eine Rolle spielen, ist für den Kauf allerdings kein Muss. Viele Datacenter-Installationen werden weiterhin vor allem wegen der Virtualisierungsrechte und der zusätzlichen Rechenzentrumsfunktionen gewählt.

Core-Lizenzierung vor der Bestellung prüfen

Bei Windows Server 2022 Datacenter ist die Lizenzierung ein wichtiger Teil der Planung. Microsoft verwendet für Standard und Datacenter ein Core/CAL-Modell. Bei einer Lizenzierung anhand der physischen Kerne müssen alle relevanten physischen Cores des Servers abgedeckt werden.

Microsoft verlangt dabei mindestens acht Core-Lizenzen pro physischem Prozessor und mindestens 16 Core-Lizenzen pro Server. Hat die Hardware mehr Kerne, müssen entsprechend weitere Core-Lizenzen berücksichtigt werden.

Der genaue Core-Umfang eines konkreten KeyPanda-Angebots sollte immer direkt auf der Produktseite geprüft werden. Aus dem Namen „Windows Server 2022 Datacenter“ allein lässt sich nicht ableiten, wie viele Core-Lizenzen im jeweiligen Angebot enthalten sind.

Windows Server CALs separat berücksichtigen

Die Datacenter-Lizenz deckt nicht automatisch sämtliche Zugriffe von Mitarbeitern oder Geräten ab. Für den Zugriff auf Windows Server werden im Core/CAL-Modell in vielen Unternehmensszenarien zusätzlich passende Windows Server CALs benötigt.

User CALs werden einem Nutzer zugeordnet und passen häufig zu Personen, die mit mehreren Geräten arbeiten. Device CALs werden einem Gerät zugewiesen und können bei gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen sinnvoll sein.

Für Windows Server 2022 muss die verwendete CAL-Version den Zugriff auf diese Servergeneration erlauben. Eine Windows Server 2022 CAL kann auf Windows Server 2022 und frühere Versionen zugreifen; eine ältere Windows Server 2019 CAL reicht für einen 2022-Server nicht aus.

Remote Desktop Services gesondert betrachten

Soll Windows Server 2022 Datacenter nicht nur klassische Serverdienste bereitstellen, sondern auch als Remotedesktop-Sitzungshost genutzt werden, kommt eine weitere Lizenzebene hinzu.

Für Remote Desktop Services gelten zusätzliche RDS-CAL-Anforderungen. Eine normale Windows Server CAL und eine RDS CAL erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten bei einem geplanten Terminalserver-Szenario nicht miteinander verwechselt werden.

Wer RDS einsetzen möchte, sollte deshalb die Zahl der Benutzer oder Geräte sowie die benötigte CAL-Version bereits vor der Einrichtung festlegen.

Für welche Unternehmen passt Windows Server 2022 Datacenter?

Die Edition lohnt sich vor allem dort, wo Virtualisierung kein Nebenthema ist. Typische Einsatzfelder sind größere Serverhosts, Cluster, private Cloud-Strukturen, virtualisierte Fachanwendungen oder Umgebungen mit vielen voneinander getrennten Windows-Server-Workloads.

Auch Unternehmen, die mit Storage Spaces Direct, softwaredefiniertem Netzwerk oder abgeschirmten virtuellen Maschinen arbeiten möchten, finden entsprechende Datacenter-Funktionen direkt in dieser Edition.

Für einen einzelnen physischen Server mit wenigen Rollen und nur ein oder zwei virtuellen Systemen kann Windows Server Standard dagegen näher am tatsächlichen Bedarf liegen. Datacenter sollte deshalb aus dem geplanten Aufbau heraus gewählt werden, nicht nur aufgrund des größeren Funktionsumfangs.

Windows Server 2022 in bestehende Umgebungen integrieren

Nicht jede Datacenter-Lizenz wird für eine komplett neue Infrastruktur gekauft. Windows Server 2022 kann auch dann relevant sein, wenn eine bestehende 2022-Umgebung erweitert oder zusätzliche Hardware in dieselbe Servergeneration eingebunden werden soll.

In solchen Fällen sprechen oft praktische Gründe dafür, bei derselben Version zu bleiben: vorhandene Verwaltungsprozesse, getestete Anwendungen oder einheitliche Betriebsabläufe.

Vor einer Neuinstallation oder Migration sollten trotzdem die Anforderungen der eingesetzten Serveranwendungen, Treiber, Backup-Lösungen und Verwaltungswerkzeuge geprüft werden.

Windows Server 2022 Datacenter bei KeyPanda kaufen

Vor dem Kauf sollten drei Punkte feststehen: Welche Hardware soll lizenziert werden, wie viele virtuelle Windows-Server sind geplant und welche Nutzer oder Geräte greifen später auf die Serverdienste zu?

Mit diesen Angaben lässt sich wesentlich besser beurteilen, ob Datacenter zur Umgebung passt und welche zusätzlichen CALs benötigt werden. Außerdem sollte auf der konkreten Produktseite geprüft werden, welchen Core-Umfang und welchen Lizenzumfang das angebotene Produkt umfasst.

Wenn Serverhardware, Virtualisierung und Zugriffsszenario geklärt sind, kannst du Windows Server 2022 Datacenter bei KeyPanda kaufen und die Lizenz gezielt für deine vorhandene oder geplante Serverumgebung auswählen.

Systemanforderungen

  • Prozessor: 64-Bit-Prozessor, mindestens 1,4 GHz

  • Arbeitsspeicher: 512 MB (2 GB mit GUI)

  • Festplattenspeicher: 32 GB

  • Netzwerk: Gigabit-Ethernet empfohlen

  • Internet: Für Aktivierung & Updates erforderlich

Technische Daten

    • Edition: Windows Server 2022 Datacenter

    • Anzahl der Lizenzen: 1 Server

    • Laufzeit: Lebenslang gültig

    • Architektur: 64-Bit

    • Aktivierung: Online

    • Sprache: Multilingual

    • Lizenzmodell: Core-basiert

    • Virtualisierungsrechte: Unbegrenzt

    • Plattform: Windows Server

Wir von Keypanda stehen für Transparenz und Sicherheit beim Softwarekauf.
Alle angebotenen Produkte sind Originalsoftware inklusive originaler Produktschlüssel.

Wir garantieren, dass jede Lizenz online einlösbar, ordnungsgemäß aktivierbar und für das jeweilige Produkt vorgesehen ist.
So können Sie Ihre Software zuverlässig installieren und direkt nutzen.

Häufig gestellte Fragen zu Windows Server 2022 Datacenter

Für wen eignet sich Windows Server 2022 Datacenter?

Wenn auf einem physischen Server viele virtuelle Windows-Systeme zusammenkommen, wird Datacenter schnell interessant. Die Edition passt vor allem zu Umgebungen, in denen Virtualisierung fest zum Betrieb gehört oder Funktionen wie Storage Spaces Direct und Software-Defined Networking tatsächlich genutzt werden.

Wie viele virtuelle Maschinen darf ich mit Windows Server 2022 Datacenter betreiben?

Bei vollständiger Lizenzierung aller physischen Kerne des Servers nach den Datacenter-Bedingungen erlaubt Microsoft eine beliebige Anzahl von Windows-Server-OSEs auf diesem lizenzierten Server. Die vollständige Core-Abdeckung muss dabei eingehalten werden.

Worin unterscheiden sich Windows Server 2022 Standard und Datacenter?

Standard deckt bei vollständiger physischer Core-Lizenzierung zunächst zwei OSEs ab. Bei Datacenter gibt es diese Begrenzung auf zwei OSEs nicht: Sind die physischen Kerne vollständig lizenziert, können auf dem Server beliebig viele Windows-Server-OSEs betrieben werden. Hinzu kommen Datacenter-Funktionen wie Storage Spaces Direct, Shielded VMs und Software-Defined Networking.

Brauche ich für Windows Server 2022 Datacenter zusätzlich CALs?

Für viele interne Zugriffsszenarien ja. Windows Server Datacenter verwendet das Core/CAL-Modell. Neben der Server- beziehungsweise Core-Lizenzierung benötigen zugreifende Nutzer oder Geräte passende Windows Server CALs, sofern für das konkrete Szenario keine Ausnahme oder gleichwertige Lizenz greift.

Wie viele Core-Lizenzen benötige ich für Windows Server 2022 Datacenter?

Bei physischer Core-Lizenzierung müssen die physischen Kerne des Servers abgedeckt werden. Microsoft verlangt mindestens acht Core-Lizenzen pro physischem Prozessor und mindestens 16 pro Server. Der im konkreten KeyPanda-Produkt enthaltene Core-Umfang sollte direkt in den Produktangaben geprüft werden.

Sind bei Windows Server 2022 Datacenter CALs automatisch enthalten?

Das lässt sich nicht allein aus dem Produktnamen ableiten. Serverlizenz und Zugriffslizenzen sind getrennte Lizenzbestandteile. Ob ein konkretes Angebot CALs enthält, muss in den jeweiligen Produktangaben geprüft werden; andernfalls werden benötigte User- oder Device-CALs separat lizenziert.

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    Im Gegensatz zu physischer Hardware unterliegt Software keinem Verschleiß. Eine Lizenz bleibt in ihrem Funktionsumfang und in ihrer Leistungsfähigkeit unverändert – unabhängig davon, ob sie bereits zuvor genutzt wurde. Für Sie als Anwender macht es also keinen Unterschied, ob es sich um eine neue oder eine gebrauchte Lizenz handelt. Der einzige spürbare Unterschied zeigt sich im Preis.

    Dieses Prinzip ist vielen Anwendern bereits aus dem privaten Bereich bekannt. Beim Wechsel auf einen neuen Computer werden bestehende Programme auf dem alten Gerät deinstalliert und anschließend auf dem neuen System wieder aktiviert. Diese Vorgehensweise ist allgemein akzeptiert und rechtlich unproblematisch. Dasselbe gilt auch im geschäftlichen Umfeld: Unternehmen dürfen Software ordnungsgemäß deaktivieren und die dazugehörige Lizenz an Dritte weitergeben – auch gegen Zahlung eines Entgelts.

    Diese Praxis war Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen, wurde jedoch eindeutig geklärt. Mit Urteil vom 3. Juli 2012 entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Weiterverkauf von Softwarelizenzen innerhalb der Europäischen Union zulässig ist. Damit besteht eine klare rechtliche Grundlage für den Handel mit gebrauchten Lizenzen.

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